• Die Klage verlangt, dass Wright als nicht der Autor des Bitcoin Whitepapers erklärt wird.
  • COPA ist eine Non-Profit-Organisation, die von der Zahlungsfirma Square gegründet wurde.
  • Wright war in den letzten zwei Jahren in mehrere Rechtsstreitigkeiten verwickelt.

Die gemeinnützige COPA-Organisation hat eine Klage gegen Craig Wright eingereicht und fordert eine einstweilige Verfügung und eine Erklärung, dass er kein Urheberrecht an dem Bitcoin-Whitepaper hat.

Eine Klage gegen Craig Wright

Die Cryptocurrency Open Patent Alliance (COPA), eine gemeinnützige Krypto-Organisation, hat eine Klage gegen Craig Wright für seinen Urheberrechtsanspruch auf das Bitcoin-Whitepaper eingereicht.

Die Gruppe twitterte am 12. April, dass sie eine Klage einleiten würde, in der sie den UK High Court bittet, „zu erklären, dass Herr Craig Wright kein Urheberrecht an dem Bitcoin Whitepaper hat.“

Unter anderem bittet die Einreichung darum, dass Wright nicht als Autor des Bitcoin Up-Whitepapers deklariert wird. Zusätzlich bittet sie um eine einstweilige Verfügung, die Wright davon abhält, zu behaupten, er sei der Autor des Whitepapers.

COPA ist eine Non-Profit-Organisation, die „versucht, Patente und Rechtsstreitigkeiten als Hindernis für das Wachstum der Kryptowährung zu beseitigen.“

Die Verhinderung von Entwicklung und Wachstum durch den Einsatz von rechtlichen Einschränkungen ist eine häufige Taktik im Krypto-Raum gewesen. Die Organisation will verhindern, dass die unethische Verwendung von Rechtsstreitigkeiten als ein Weg, um Konkurrenten zu stoppen oder treffen eigennützige Interessen.

COPA, die gegründet wurde von Jack Dorsey ‚ s Square, ist klar mit seinen Absichten. Wrights Anwälte behaupteten im Januar, dass er sein Urheberrecht durchsetzen wolle. Sie behaupten, eine rechtliche Mitteilung an Square geschickt zu haben, in der sie erklärten, dass sie klagen würden, wenn Square das Whitepaper nicht von der Seite entfernen würde. Diese Benachrichtigungen wurden auch an Bitcoin.org und Bitcoincore.org geschickt.

Wright ist derzeit in mehrere Rechtsstreitigkeiten verwickelt. Die meisten davon umgeben seine Behauptungen, dass er der Schöpfer von Bitcoin ist. In dem aufsehenerregendsten dieser Fälle wurde er aufgefordert, sein Eigentum an den privaten Schlüsseln zu Satoshis Fonds zu beweisen. Wright hält weiterhin an seinen Behauptungen fest.

Viele in der Krypto-Community haben Wrights Behauptungen gemieden, und seine Stimme in den Medien ist im Laufe der Jahre geschwunden. Die neueste Klage kann noch der letzte Nagel in den Sarg sein.

Wright Saga zu einem Ende kommen?

Wright hat lange behauptet, dass er der Schöpfer von Bitcoin ist. Er behauptet sogar, dass er die privaten Schlüssel zu Satoshi’s Bitcoin Versteck besitzt. Dies erwies sich als problematisch für seine Verteidigung.

Kurz nach dem Fall mit den privaten Schlüsseln wurde in einer der zugehörigen Wallets eine signierte Nachricht veröffentlicht, in der Wright als „Betrüger“ bezeichnet wurde. Solche Vorfälle haben auch Wrights Position in den Prozessen ramponiert.

Diese Serie von Ereignissen hat Wrights Verteidigung stark beeinträchtigt, aber er hält weiterhin an seiner Position fest. Wright hat auch mehrere andere Forderungen gestellt und sogar eine Klage gegen Bitcoin-Entwickler eingereicht. Die Klage fordert Schadensersatz in Höhe von $3,5 Milliarden Pfund in Bitcoin.